11
APR
2026
Michael-Jackson-Biopic sorgt für Drama
Mit dem Kinostart des mit Spannung erwarteten Biopics Michael über den „King of Pop“ Michael Jackson rückt eine der schillerndsten und zugleich umstrittensten Persönlichkeiten der Musikgeschichte erneut ins Rampenlicht. Der Film zeichnet den Weg des Ausnahmekünstlers vom Kinderstar bei den Jackson 5 bis hin zum globalen Megastar nach – und sorgt bereits im Vorfeld für intensive Debatten.
Für besondere Aufmerksamkeit sorgt die Besetzung der Hauptrolle: Verkörpert wird Jackson von seinem Neffen Jaafar Jackson. Die familiäre Nähe wird von vielen Fans als Chance gesehen, dem Künstler besonders authentisch gerecht zu werden. Gleichzeitig wirft genau dieser Umstand auch Fragen nach der kritischen Distanz der Darstellung auf.
Auch innerhalb der Familie scheint das Projekt nicht unumstritten zu sein. So berichten US-Medien über eine distanzierte Haltung von Paris Jackson, die sich bislang zurückhaltend zum Film äußerte. Kritiker befürchten, dass kontroverse Kapitel aus Jacksons Leben – insbesondere die vielfach diskutierten Missbrauchsvorwürfe – im Film nur am Rande behandelt oder bewusst ausgeklammert werden könnten.
Auf der anderen Seite ist das Interesse des Publikums enorm. Erste Stimmen aus der Branche sprechen bereits von einem potenziellen Kassenerfolg, der sowohl langjährige Fans als auch eine neue Generation von Zuschauern ansprechen dürfte. Die Kombination aus ikonischer Musik, aufwendiger Inszenierung und emotionaler Lebensgeschichte bietet dafür beste Voraussetzungen.
Ob Michael letztlich als differenziertes Porträt oder als verklärende Hommage wahrgenommen wird, dürfte sich erst nach dem Kinostart zeigen. Fest steht jedoch schon jetzt: Kaum ein Film des Jahres polarisiert derzeit so stark wie dieses Biopic.
