FILMSTARTS AM 01.01.2026

01
JAN
2026

Der Fremde

Algier, 1938. Meursault, ein stiller, unauffälliger Angestellter Anfang dreißig, nimmt ohne sichtbare Gefühlsregung an der Beerdigung seiner Mutter teil. Am nächsten Tag beginnt er eine Affäre mit seiner früheren Kollegin Marie und kehrt in seinen gewohnten Alltag zurück. Dieser wird jedoch bald durch seinen Nachbarn Raymond gestört, der Meursault in seine zwielichtigen Machenschaften hineinzieht – bis es an einem glühend heißen Tag am Strand zu einem schicksalhaften Ereignis kommt.
Mit seiner meisterlichen Neuinterpretation von Albert Camus’ gleichnamigen Literaturklassiker gelingt François Ozon ein virtuoses Werk von zeitloser Relevanz. In betörenden Schwarzweißbildern erzählt und getragen von einem erlesenen Ensemble um Benjamin Voisin, Rebecca Marder und Pierre Lottin, markiert der Film einen künstlerischen Höhepunkt in Ozons vielschichtigem Œuvre. DER FREMDE feierte seine umjubelte Weltpremiere im Wettbewerb der 82. Internationalen Filmfestspiele von Venedig.

Crew , Cast & Facts

Überblick & Fakten

Titel: Der Fremde 
(Original: L’Étranger)

Internationaler Titel: 
The Stranger

Regie: François Ozon 

Drehbuch: François Ozon (nach dem Roman von Albert Camus)

Produktion: FOZ SAS, Gaumont, France 2 Cinéma, Macassar Productions, Scope Pictures

Musik: Fatima Al Qadiri 

Kamera: Manuel Dacosse 

Schnitt: Clément Selitzki 

Verleih: Gaumont (FR), Weltkino Filmverleih (DE) 

Laufzeit: ca. 120–123 Min. 

Genre: Drama, Literaturverfilmung 

Produktion / Sprache: Frankreich / Französisch 

FSK: ab 12 Jahren 

Kinostart Deutschland: 01.01.2026 

Weltpremiere: Wettbewerb der 82. Internationalen Filmfestspiele von Venedig (September 2025)

Besetzung (Cast)

Benjamin Voisin:
Meursault (Hauptfigur)

Rebecca Marder:
Marie Cardona 

Pierre Lottin:
Raymond Sintès 

Denis Lavant:
Salamano 

Swann Arlaud:
Priester / Aumônier 

Mireille Perrier:
Meursaults Mutter 

Jean-Charles Clichet:
Anwalt 

Nicolas Vaude
(Nebenrolle)

Hintergrund

Die filmische Umsetzung basiert auf Albert Camus’ legendärem Roman Der Fremde (1942). Die Geschichte spielt in Algier 1938 und folgt dem emotionslos wirkenden Meursault, der nach dem Tod seiner Mutter kaum Reaktion zeigt und später in ein verzweifeltes und tragisches Ereignis verstrickt wird. 

Diese dramatische, stilistisch reduzierte Erzählung über Existenz, Gleichgültigkeit und gesellschaftliche Erwartungen gilt als eine der zentralen Interpretationen der Camus’schen Philosophie im Kino.

Besonderheiten

Ozon inszeniert den Film in Schwarz-Weiß, um die emotionale Kälte und universelle Thematik des Originals visuell zu unterstreichen. 

Gedreht wurde u. a. in Marokko, um authentische nordafrikanische Landschaften einzufangen.

Der Regisseur François Ozon gilt als einer der vielseitigsten Autorenfilmer Europas und bringt seine charakteristische Mischung aus ästhetischer Präzision und psychologischer Tiefe ein.

 

01
JAN
2026

Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter

Die verlassene Pizzeria Freddy Fazbear’s Pizza ist die Heimat der animatronischen Maskottchen Freddy Fazbear, Bonnie, Chica, Foxy und Mr. Cupcake. Jahrelang stand die Pizzeria leer, in den 1980er Jahren wurden dort Kinder ermordet und ihre Leichen nie entdeckt. Als Mike Schmidt (Josh Hutcherson) schließlich einen Job als Nachtwächter annimmt, um sich um seine kleine Schwester Abby (Piper Rubio) zu kümmern, wird das ganze Ausmaß der damaligen Tragödie bekannt. Der Serienkiller William Afton (Matthew Lillard) tötete einst Kinder im Etablissement und versteckte ihre Leichen in den Kostümen der Roboter. Seine Tochter Vanessa (Elizabeth Lail) wurde später Polizistin und half Mike und Abby im Kampf gegen die erwachten Animatronics und ihren Vater. Doch wie sich nun herausstellt, begannen die seltsamen Animatronics bereits in den 1980ern verrückt zu spielen.

Crew , Cast & Facts

Crew & Produktion

Originaltitel: On ira

Deutscher Titel: 
Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter

Genre: 
Tragikomödie / Roadmovie

Produktionsland: Frankreich

Produktionsjahr: 2025

Länge: ca. 97 Minuten 

FSK: ab 12 Jahren empfohlen
 
Deutscher Kinostart: 
01. Januar 2026 

Verleih Deutschland: 
24 Bilder / Happy Entertainment

Besetzung (Cast)

Darsteller / Rolle

Hélène Vincent: 
Marie (80-jährige Protagonistin) 

Pierre Lottin:
Rudy (Pfleger; Fahrer des Wohnmobils) 

David Ayala:
Bruno (Maries Sohn) 

Juliette Gasquet:
Anna (Maries Enkelin) 

Henock Cortes:
Yago (Nebenrolle) 

Weitere:
Brigitte Aubry, Fannie Outeiro, Jeanne Arènes, Nicolas Lumbreras, Ariane Mourier, Cléa Godji, Nicolas Martinez, Martin Darondeau, Guilian Roux

Besonderheiten

Roadmovie mit tiefem emotionalem Kern: Der Film verknüpft ernste Themen wie Sterbehilfe, familiäre Entfremdung und Lebensreflexion mit humorvollen und leichten Momenten. 

Roadtrip-Motiv: Herzstück des Films ist eine Reise durch Frankreich und in Richtung Schweiz, die Begegnungen, Familienkonflikte und persönliche Offenbarungen ins Zentrum rückt.

Soundtrack-Motiv: Der französische Hit „Voyage, Voyage“ von Desireless setzt stimmungsvolle Akzente.

Regiedebut: Enya Baroux bringt als Regisseurin ein sensibles und zugleich humorvoll erzähltes Debüt-Spielfilmprojekt auf die Leinwand.

Erste Kritiken

Emotionale Tiefe und Humor: Viele Kritiker loben den gelungenen Spagat zwischen melancholischen Themen und warmem Humor, der den Film zugänglich macht. 
(c) Filmdienst

✔️ Starke Darsteller: Besonders Hélène Vincent wird als bewegende, vielschichtige Hauptfigur hervorgehoben. 
(c) epd 

✔️ Sensibler Umgang mit Sterbehilfe: Der Film wird als respektvoll und nachdenklich beschrieben – ohne aufgesetzt dramatisch zu sein
(c) Cinema

⚠️ Kritische Punkte: Einige Humorversuche wirken nicht immer überzeugend, und die rechtliche Darstellung des assistierten Suizids wird als zu oberflächlich empfunden.

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