FILMSTARTS AM 02.04.2026
02
APR
2026
Das Drama
Kurz vor ihrer Hochzeit geraten Emma Harwood (Zendaya) und Charlie Thompson (Robert Pattinson) in einen Strudel aus Zweifeln und verletzendem Misstrauen. Was als romantisches Finale ihrer Beziehung gedacht war, kippt, als Emma verstörende Geheimnisse über Charlie entdeckt. Zwischen Baton Rouge, London und den Orten ihrer gemeinsamen Vergangenheit versuchen beide, ihre Zukunft zu retten – doch je mehr ans Licht kommt, desto stärker bröckelt das Bild einer perfekten Liebe.






Crew , Cast & Facts
Cast (Auswahl)
- Zendaya – Emma Harwood
- Robert Pattinson – Charlie Thompson
- Mamoudou Athie
- Alana Haim – Rachel
- Hailey Gates
- Zoë Winters – Hochzeitsfotografin
- Sydney Lemmon
- Michael Abbott Jr.
- YaYa Gosselin
Crew
- Regie & Drehbuch: Kristoffer Borgli
- Produktion: Ari Aster, Lars Knudsen, Tyler Campellone
- Musik: Daniel Pemberton
- Kamera: Arseni Khachaturan
- Schnitt: Joshua Raymond Lee
Facts
- Erste große gemeinsame Hauptrolle von Zendaya & Robert Pattinson
- Typischer A24-Film: ungewöhnlicher Ton, Mischung aus Humor und psychologischer Spannung
- Regisseur Borgli wurde zuvor mit „Dream Scenario“ bekannt
Fazit
„Das Drama“ positioniert sich klar als typischer A24-Film: unbequem, stilistisch eigenwillig und bewusst zwischen den Genres angesiedelt. Kristoffer Borgli bleibt seiner Linie treu und erzählt keine klassische Liebesgeschichte, sondern eine zunehmend verstörende Beziehungsskizze mit satirischen Untertönen.
Besonders hervorzuheben ist das intensive Zusammenspiel von Zendaya und Robert Pattinson, die beide ihre Rollen mit einer Mischung aus emotionaler Zerbrechlichkeit und unterschwelliger Spannung anlegen. Das verleiht dem Film eine dichte, oft unangenehme Atmosphäre – genau das, was Fans moderner Arthouse-Produktionen erwarten.
Inhaltlich punktet der Film weniger durch große Wendungen als durch seine psychologische Genauigkeit und seinen subtilen, teilweise bitteren Humor. Wer allerdings eine klassische Romanze oder ein leicht konsumierbares Drama erwartet, könnte enttäuscht werden.
👉 Kurz gesagt:
Ein anspruchsvolles, leicht verstörendes Beziehungsdrama mit starkem Cast und künstlerischem Anspruch – ideal für Zuschauer, die Filme lieber fühlen als nur konsumieren.
02
APR
2026
Les Misérables
Die Geschichte von Jean Valjean
Frankreich im Jahr 1815: Nach fast zwanzig Jahren Zuchthaus wird Jean Valjean (Grégory Gadebois) aus der Haft entlassen. Verurteilt wurde er einst wegen des Diebstahls eines Brotes – die langen Jahre im Gefängnis haben ihn jedoch verbittert, misstrauisch und voller Zorn auf die Gesellschaft zurückgelassen. Auf seiner ziellosen Wanderung durch den Süden Frankreichs stößt er überall auf Ablehnung. Hunger, Ausgrenzung und Verachtung prägen seine ersten Tage in Freiheit.
Erst im Haus des Bischofs Bienvenu (Bernard Campan) erfährt Valjean unerwartete Menschlichkeit. Bienvenu lebt mit seiner Schwester Baptistine (Isabelle Carré) und der Haushälterin Madame Magloire (Alexandra Lamy) ein bescheidenes Leben und nimmt den Fremden auf. In dieser einen Nacht entscheidet sich Valjeans Schicksal: zwischen Rückfall in Hass und Gewalt oder einem radikalen Neuanfang. Eine einzige Tat des Mitgefühls wird zum Wendepunkt.






Crew , Cast & Facts
Cast
- Gregory Gadebois – Jean Valjean
- Bernard Campan – Bischof Bienvenu
- Alexandra Lamy – Magloire
- Isabelle Carré – Baptistine
- Dominique Pinon
- Romane Libert
- Patrick Pineau
Crew
- Regie & Drehbuch: Éric Besnard
- Produktion: Clément Miserez, Matthieu Warter
- Musik: Christophe Julien
- Kamera: Laurent Dailland
- Schnitt: Lydia Boukhrief
- Vorlage: Les Misérables von
Facts
- Konzentriert sich nur auf den Anfang von Hugos Roman (Origin-Story von Valjean)
- Deutlich intimer und reduzierter als frühere epische Verfilmungen
- Fokus auf Moral, Schuld und Erlösung statt auf große Revolutionshandlung
- Klassische Literatur wird in eine ruhige, charaktergetriebene Erzählweise übersetzt
Fazit
Diese Version von „Les Misérables – Die Geschichte von Jean Valjean“ ist kein großes Historienepos, sondern ein konzentriertes Charakterdrama. Der Film lebt vor allem von der intensiven Darstellung von Grégory Gadebois und der klaren, reduzierten Inszenierung.
👉 Kurz gesagt:
Eine ruhige, eindringliche Neuinterpretation des Stoffes – besonders interessant für Zuschauer, die sich für die psychologische Entwicklung von Jean Valjean interessieren, weniger für das große Revolutionsspektakel.
02
APR
2026
Alpha
Alpha (Mélissa Boros) ist eine junge Teenagerin aus der Hafenstadt Le Havre in Nordfrankreich. Das Leben von der Schülerin und ihrer Mutter wird in den 1980er-Jahren jäh auf den Kopf gestellt, als Alpha mit einem Tattoo auf dem Arm nach Hause kommt. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich an der Schule des Mädchens das Gerücht, sie habe sich mit einer gefährlichen, neuartigen Krankheit infiziert.






Crew , Cast & Facts
Cast
⭐ Cast (Hauptbesetzung)
- Alia Bhatt
- Sharvari
- Bobby Deol
- Anil Kapoor
👉 Besonders interessant: Der Film setzt stark auf ein weibliches Duo im Zentrum, was im Bollywood-Actionkino eher selten ist.
Crew
🎥 Crew (Auswahl)
- Regie: Shiv Rawail
- Produzent: Aditya Chopra
- Studio: Yash Raj Films
Facts
- Teil des YRF Spy Universe (wie Pathaan oder War)
- Erster weiblich geführter Spy-Film dieses Universums
- Insgesamt der 7. Film der Reihe
Fazit
„Alpha“ wirkt wie ein gezielter nächster Schritt für das indische Blockbusterkino – weniger Experiment, mehr strategischer Ausbau eines erfolgreichen Systems.
Der Film kombiniert drei starke Faktoren:
- die Strahlkraft von Stars wie Alia Bhatt
- die Marke des Yash Raj Films Spy-Universums
- und den frischen Ansatz eines weiblich geführten Action-Duos
Gerade letzteres könnte entscheidend sein: Sollte der Film funktionieren, könnte er das Genre innerhalb des Bollywood-Mainstreams nachhaltig verändern und neue Erzählperspektiven etablieren.
Gleichzeitig liegt darin auch das Risiko. Die Erwartungen sind hoch – sowohl durch die Vorgängerfilme als auch durch den Versuch, neue Akzente zu setzen. Ob „Alpha“ mehr ist als ein gut produzierter Franchise-Beitrag, wird stark davon abhängen, wie überzeugend Story, Figuren und Action zusammenspielen.
02
APR
2026
Romeria
Die 18-jährige Marina (Llúcia Garcia) begibt sich auf eine Reise in die spanische Hafenstadt Vigo, um ihre leibliche Familie kennenzulernen und mehr über ihre verstorbenen Eltern zu erfahren. Ihr Vater kam aus dieser Stadt, doch für Marina ist sie fremd. Als sie nur sechs Jahre alt war, fielen ihre Mutter und ihr Vater der AIDS-Pandemie zum Opfer, einer Zeit, die von Drogenmissbrauch und gesellschaftlichem Stigma geprägt war. Marinas Suche nach Identität und Zugehörigkeit führt sie durch eine Welt aus verdrängten Erinnerungen, Geheimnissen und familiären Spannungen.






Crew , Cast & Facts
Cast
🎭 Cast (Hauptdarsteller)
- Llúcia Garcia – Marina
- Mitch Martín – Nuno / Vater
- Tristán Ulloa – Lois
- Miryam Gallego – Olalla
- Sara Casasnovas – Virxinia
- José Ángel Egido – Großvater
- Celine Tyll – Denise
- Janet Novás
Crew
🧑🎬 Crew
- Regie & Drehbuch: Carla Simón
- Produktion: María Zamora
- Kamera: Hélène Louvart
- Schnitt: Sergio Jiménez, Ana Pfaff
- Musik: Ernest Pipó
Facts
- Stark autobiografisch geprägt – basiert auf Erfahrungen der Regisseurin
- Thematisiert eine Generation geprägt von Drogen, Krankheit und Verlust
- Sehr ruhiger, beobachtender Erzählstil statt klassischer Dramaturgie
- Fokus auf Erinnerung, Identität und Familiengeschichte
Fazit
„Romería“ ist ein stilles, sehr persönliches Drama, das weniger auf Handlung als auf Atmosphäre und Emotion setzt. Carla Simón erzählt mit großer Sensibilität von Herkunft und Erinnerung – ein Film, der nachwirkt, gerade weil er so zurückhaltend bleibt.
02
APR
2026
Als wäre es leicht
Kati (Cindy Klink) ist gehörlos und nimmt die Welt vor allem über Bilder wahr. Mit ihrer Kamera sucht sie nach Momenten, die sich nicht erklären lassen, sondern fühlen lassen. Florian (David Knors) ist blind und arbeitet als Stadionkommentator beim FC St. Pauli. Seine Welt besteht aus Stimmen, Geräuschen und präziser Vorstellungskraft. Als sich beide im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht zwischen ihnen eine ungewöhnliche Nähe. Ohne gemeinsame Lautsprache entwickeln sie ihre ganz eigene Form der Verständigung – tastend, vorsichtig und zunehmend vertraut.
Doch die Beziehung wird auf die Probe gestellt. Katis Eltern Rainer (Joachim Raaf) und Beate (Marion Kracht) sowie Florians Bruder Michael (Wolf Danny Homann) reagieren skeptisch. Auch Freund*innen wie Steffi (Athena Lange) stellen Fragen, die Kati und Florian selbst noch nicht beantworten können. Trotz allem entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die sich durch Vertrauen, Mut und Nähe auszeichnet, und sie gemeinsam gegen äußere Erwartungen und innere Zweifel ankämpfen lässt.






Crew , Cast & Facts
Cast
🎭 Cast (Hauptdarsteller)
- Emilia Schüle
- Sabin Tambrea
- David Schütter
- Godehard Giese
- Max von der Groeben
Crew
🧑🎬 Crew
- Regie: Florian Dietrich
- Drehbuch: Florian Dietrich
- Produktion: Philipp Worm, Tobias Walker
- Kamera: Christian Rein
- Musik:
Facts
- Typischer deutscher Autorenfilm mit Fokus auf realistische Figuren
- Verzicht auf große Effekte zugunsten von authentischen Dialogen und Emotionen
- Starker Ensemble-Cast aus bekannten deutschen Schauspielern
Fazit
„Als wäre es leicht“ ist ein ruhiges, modernes Drama, das sich intensiv mit den emotionalen Herausforderungen des Alltags auseinandersetzt. Der Film lebt von seinem Ensemble und seiner nahbaren Erzählweise.




