FILMSTARTS AM 05.03.2026

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MRZ
2026

Hoppers

Was würde geschehen, wenn ihr die Sprache der Tiere verstehen könntet? Der Wissenschaft gelingt es, das Bewusstsein von Menschen in lebensechte, robotische Tiere „hüpfen“ zu lassen und schon bald beginnt für einige ein großes Abenteuer. Mabel (Piper Curda), eine leidenschaftliche Tierliebhaberin, ergreift diese außergewöhnliche Chance und schlüpft in den Körper eines robotischen Bibers. Sie deckt dabei Geheimnisse und Mysterien auf, die tief in der Welt der Tiere verborgen sind und Mabels Vorstellungskraft weit übersteigen.

Crew , Cast & Facts

Cast (Auswahl)

Hauptrollen

Piper Curda – Mabel Tanaka

Bobby Moynihan – King George

Jon Hamm – Mayor Jerry Generazzo

 

Weitere Stimmen

Kathy Najimy – Dr. Sam

Dave Franco – Titus

Eduardo Franco – Loaf

Aparna Nancherla – Nisha

Sam Richardson – Conner

Melissa Villaseñor – Ellen

Ego Nwodim – Fish Queen

Nichole Sakura – Reptile Queens

Isiah Whitlock Jr. – Bird King

Steve Purcell – Amphibian King

Meryl Streep – Insect Queen

Crew

Regie: Daniel Chong

Drehbuch: Jesse Andrews

Story: Daniel Chong

Produzentin: Nicole Paradis Grindle

Musik: Mark Mothersbaugh

Schnitt: Axel Geddes

Studio: Pixar Animation Studios

Verleih: Walt Disney Pictures

Facts

Genre: Animationsfilm, Sci-Fi, Comedy, Family

Land: USA

Laufzeit: ca. 105 Minuten

Sprache: Englisch

Kinostart:

Weltpremiere: 28.02.2026 (Kinderfilmfestival New York)

Deutschland: 05.03.2026

Fazit

Mit „Hoppers“ liefert Pixar ein mutiges Originalprojekt, das Humor, Science-Fiction und ökologische Botschaft vereint. Ob der Film langfristig zu den großen Klassikern des Studios zählen wird, dürfte stark davon abhängen, wie gut Publikum und Kritik die ungewöhnliche Mischung aufnehmen. Klar ist jedoch: Pixar bleibt auch 2026 bereit, kreative Risiken einzugehen.

 

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MRZ
2026

Gelbe Briefe

Als angesehenes Künstlerehepaar leben Derya (Özgü Namal) und Aziz (Tansu Biçer), gemeinsam mit ihrer Teenager-Tochter Ezgi (Leyla Cabas), im türkischen Ankara ein zufriedenes Familienleben. Als sie jedoch bezichtigt werden, sich gegen den Staat aufzulehnen, verlieren beide scheinbar willkürlich von einen auf den anderen Tag ihre Arbeit und ihre gesamte Lebensgrundlage. Gezwungenermaßen geht die Familie nach Deutschland ins Exil, doch ihren Kampf für Gerechtigkeit, ein Leben in Würde sowie für ihre Ideale als Kunstschaffende geben Derya und Aziz nicht auf. Die gesamte Familie wird durch die politische Verfolgung auf die Probe gestellt, besonders leidet allerdings die Beziehung der Eltern zu ihrer heranwachsenden Tochter.

Crew , Cast & Facts

Cast

Özgü Namal – Derya

Tansu Biçer – Aziz

Leyla Smyrna Cabas – Ezgi

İpek Bilgin – Nebenrolle

Crew

Regie: İlker Çatak

Drehbuch: İlker Çatak, Ayda Çatak, Enis Köstepen

Produzent: Ingo Fliess

Kamera: Judith Kaufmann

Schnitt: Gesa Jäger

Musik: Marvin Miller

Produktion: Arte, ZDF, Haut et Court, Liman Film, if… Productions 
Verleih (Deutschland): Alamode Film

 

Facts

Genre: Politisches Drama

Länge: ca. 128 Minuten

Länder: Deutschland, Frankreich, Türkei

Sprache: Türkisch

FSK: ab 12 Jahren

Weltpremiere: Wettbewerb Berlinale 2026

Fazit

Mit „Gelbe Briefe“ hat die Berlinale 2026 einen Gewinner ausgezeichnet, der künstlerische Qualität mit politischer Relevanz verbindet. İlker Çatak gelingt ein stilles, aber eindringliches Kinoerlebnis – eines, das weniger laut provoziert als nachhaltig beschäftigt.

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2026

The Bride

Im Chicago der 1930er-Jahre sucht Frankenstein mit seinem Monster die Unterstützung des exzentrischen Dr. Euphronius, um eine Gefährtin für seine einsame Kreatur (Christian Bale) zu erschaffen. Gemeinsam erwecken sie eine ermordete Frau (Jessie Buckley) als „Braut“ zum Leben. Doch ihre Schöpfung entwickelt ein eigenes Bewusstsein, was nicht nur eine unerwartete Romanze entfacht, sondern auch das Interesse der Polizei und tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen nach sich zieht.

Crew , Cast & Facts

Cast

Hauptrollen

Jessie Buckley – Die Braut

Christian Bale – Frankensteins Monster

👉 Buckley und Bale bilden das emotionale Zentrum des Films.

Crew

Regie & Drehbuch

Regie: Maggie Gyllenhaal

Drehbuch: Maggie Gyllenhaal

👉 Nach ihrem gefeierten Regiedebüt mit The Lost Daughter folgt hier ihr zweiter Film – deutlich größer und experimenteller.

Facts

Inspiriert von:

Frankenstein von Mary Shelley

speziell: „Bride of Frankenstein“-Mythos

Handlung (bekanntes Konzept)

Der Film erzählt eine neue Version der Braut-Geschichte, mit Fokus auf:

Identität

Selbstbestimmung

Liebe vs. Schöpfung

feministische Perspektive auf das Monster-Universum

👉 Anders als klassische Universal-Versionen steht die Braut selbst im Mittelpunkt.

 

 

Fazit

Mit „The Bride!“ entsteht eine der interessantesten Horrorproduktionen des Jahres 2026. Maggie Gyllenhaal verbindet klassischen Stoff mit moderner Perspektive und hochkarätigem Cast. Sollte der Film seine Ambitionen einlösen, könnte er sowohl im Arthouse- als auch im Genrekino nachhaltige Spuren hinterlassen.

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2026

The Chronology of Water

Die Schriftstellerin Lidia Yuknavitch (Imogen Poots) wächst im pazifischen Nordwesten in einem zerrütteten Elternhaus mit einem gewalttätigen Vater und einer alkoholkranken Mutter auf. Von ihrer Zeit als erfolgreiche Schwimmerin mit Universitätsstipendium bis hin zu ihren Erfahrungen mit Drogen, toxischen Beziehungen und der Suche nach einem Platz in der Welt ist ihr Leben geprägt von Schmerz. Als sie schließlich ihre Stimme als Autorin entdeckt, offenbart sich ihr auch die Kraft der Selbstfindung.

Crew , Cast & Facts

Cast

Imogen Poots – Lidia Yuknavitch

Thora Birch – Nebenrolle

Kim Gordon – Nebenrolle

Jim Belushi – Nebenrolle

(Weitere Rollen sind in kleineren Parts besetzt, da der Film stark performancezentriert ist.)

Crew

Regie: Kristen Stewart

Drehbuch: Kristen Stewart & Andy Mingo

Vorlage: Memoir von Lidia Yuknavitch

Produktion: Independent-Produktion (mehrjährige Entwicklungsphase)

Musik: experimenteller Soundtrack (u. a. Beteiligung von Kim Gordon)

Facts

🎬 Regiedebüt von Kristen Stewart – ihr erstes Langfilmprojekt als Regisseurin.

📖 Adaption des gleichnamigen Kult-Memoirs von 2011.

🕰️ Über 7 Jahre Entwicklungszeit, da Finanzierung schwierig war.

🎞️ Premiere bei den Filmfestspielen von Cannes (Standing Ovations).

🎨 Stark experimenteller Stil: Mischung aus Arthouse, Memoirfilm und poetischem Essaykino.

💥 Inhaltlich sehr roh und emotional – behandelt u. a. Missbrauch und Trauma offen.

🧠 Kritiker beschreiben den Film als „körperlich“ und radikal subjektiv.

 

 

Fazit

Mit „The Chronology of Water“ legt Kristen Stewart ein Regiedebüt vor, das sich bewusst jeder Gefälligkeit verweigert. Der Film ist keine klassische Literaturverfilmung, sondern ein intensives, zutiefst persönliches Kunstwerk. Ob man ihn liebt oder ablehnt – als künstlerisches Statement markiert er einen wichtigen Wendepunkt in Stewarts Karriere und einen bemerkenswerten Beitrag zum zeitgenössischen Independentkino.

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2026

Jeunes Mères – Junge Mütter

Fünf junge Frauen – Jessica (Babette Verbeek), Perla (Elsa Houben), Julie (Janaina Halloy Fokan), Naïma (Lucie Laruelle) und Ariane (Samia Hilmi) – leben gemeinsam in einem Heim für alleinerziehende Mütter. Jede von ihnen hat eine schwierige Vergangenheit hinter sich, geprägt von Armut, familiären Konflikten und gesellschaftlichen Hürden. Doch trotz der herausfordernden Umstände teilen sie einen gemeinsamen Traum: Sie wollen ihren Kindern ein besseres Leben ermöglichen. Dabei kämpfen sie nicht nur gegen äußere Widerstände, sondern auch mit persönlichen Konflikten und der Frage, wie sie als junge Mütter in einer oft gnadenlosen Gesellschaft bestehen können.

Crew , Cast & Facts

Cast

Elsa Houben – Jessica

Babette Verbeek – Perla

Samia Hilmi – Naïma
(weitere junge Ensemble-Darstellerinnen, teils Newcomer)

 

Crew

Regie: Jean-Pierre Dardenne & Luc Dardenne

Drehbuch: Jean-Pierre & Luc Dardenne

Land: Belgien / Frankreich

Genre: Drama

Facts

Handlung über mehrere Teenager-Mütter in einem Mutter-Kind-Heim in Lüttich.

Laufzeit ca. 1 Stunde 45 Minuten.

Typischer sozialrealistischer Stil der Dardenne-Brüder mit Handkamera und Laiendarstellern.

Thema: Armut, frühe Schwangerschaft und Zukunftsperspektiven junger Frauen.

Premiere 2025 (Festival- und Kinostarts je nach Land unterschiedlich).

Auszeichnung: u. a. Preis für das Drehbuch in Cannes.

 

 

Fazit

„Jeunes Mères“ ist kein Film der großen Gesten. Er sucht nicht nach einfachen Lösungen, sondern nach ehrlichen Momenten. Die zentrale Frage lautet weniger „Was ist schiefgelaufen?“ als vielmehr: „Was ist jetzt möglich?“

Gerade in dieser Haltung liegt seine Stärke.

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