FILMSTARTS AM 12.03.2026
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2026
Für immer ein Teil von dir
Nach fünf Jahren Haft kehrt Kenna Rowan (Maika Monroe) in ihre Heimatstadt zurück, um sich mit ihrer kleinen Tochter zu vereinen, die sie seit ihrer Geburt nicht mehr gesehen hat. Doch die Rückkehr gestaltet sich schwieriger als gedacht: Die Großeltern des Kindes, Grace (Lauren Graham) und Patrick Landry (Bradley Whitford), haben das Sorgerecht und wollen Kenna aus dem Leben des Mädchens fernhalten. Unterstützung findet Kenna in Ledger Ward (Tyriq Withers), einem gutherzigen Barkeeper, der eine besondere Verbindung zu ihrer Tochter hat. Während Kenna um Vergebung und eine zweite Chance kämpft, werden alte Wunden aufgerissen und die Macht der Liebe auf eine harte Probe gestellt.






Crew , Cast & Facts
Cast (Auswahl)
Maika Monroe – Kenna Rowan
Tyriq Withers – Ledger Ward
Rudy Pankow – Scotty Landry
Lauren Graham – Grace Landry
Bradley Whitford – Patrick Landry
Jennifer Robertson – Ruth
Nicholas Duvernay – Roman
Hilary Jardine – Mary Anne
Zoe Kosovic – Diem Landry
Lainey Wilson – Nebenrolle (Filmdebüt)
Crew
Regie: Vanessa Caswill
Drehbuch: Colleen Hoover & Lauren Levine
Produktion: Colleen Hoover, Lauren Levine, Gina Matthews, Grant Scharbo
Kamera: Tim Ives
Musik: Tom Howe
Schnitt: Michelle Harrison
Facts
Der Film basiert auf dem Bestseller-Roman „Reminders of Him“ (2022) von Colleen Hoover.
Die Autorin war selbst am Drehbuch beteiligt und auch Produzentin der Verfilmung.
Gedreht wurde der Film von April bis Juni 2025 in Calgary (Kanada).
Das Buch gehört zu den weltweit erfolgreichen BookTok-Bestsellern.
Die Story dreht sich thematisch um Schuld, Vergebung, Mutterschaft und zweite Chancen.
Fazit
Die Verfilmung des Romans von Colleen Hoover ist ein emotionales Drama über Schuld, Vergebung und die schwierige Suche nach einem Neuanfang. Der Film setzt stark auf intensive Charaktermomente und konzentriert sich weniger auf große Handlungssprünge als auf die inneren Konflikte seiner Figuren.
Besonders die Darstellung von Kenna Rowan – einer Frau, die nach einem schweren Fehler versucht, wieder Teil des Lebens ihrer Tochter zu werden – bildet das emotionale Zentrum der Geschichte. Die ruhige Inszenierung und die oft intime Atmosphäre geben den Schauspielern Raum, die komplexen Gefühle ihrer Figuren glaubwürdig zu vermitteln.
Inhaltlich bewegt sich der Film in typischen Themenwelten der Hoover-Romane: Liebe, Verlust, Reue und zweite Chancen. Fans der literarischen Vorlage dürften viele zentrale Elemente wiedererkennen, während Zuschauer ohne Buchkenntnis vor allem ein gefühlvolles Beziehungsdrama erleben.
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2026
Good Luck, Have Fun, Don't Die
Nichts weiter als die Rettung der Welt steht auf dem Spiel, als ein „Mann aus der Zukunft“ (Sam Rockwell) ein Diner in Los Angeles betritt. Seine dringliche Mission erfordert, dass er unter den Anwesenden (Haley Lu Richardson, Michael Peña, Zazie Beetz, Juno Temple, Asim Chaundhry und Georgia Goodman) die perfekte Kombination an Menschen findet, um die Welt vor einer bedrohlichen, abtrünnigen künstlichen Intelligenz zu retten. Dabei sind die Charaktere vor Ort schrullig, widerspenstig und wirken auf den ersten Eindruck alles andere als qualifiziert für diese schwere Aufgabe.






Crew , Cast & Facts
Cast
Sam Rockwell – Mann aus der Zukunft
Haley Lu Richardson – Ingrid
Michael Peña – Mark
Zazie Beetz – Janet
Juno Temple – Susan
Asim Chaudhry – Scott
Tom Taylor – Tim
Anna Acton – Jillian
Dino Fetscher – Blaise
Dominique Maher – Samantha
Crew
Regie: Gore Verbinski
Drehbuch: Matthew Robinson
Produzenten: Gore Verbinski, Robert Kulzer, Erwin Stoff, Oly Obst, Denise Chamian
Kamera: James Whitaker
Schnitt: Craig Wood
Musik: Geoff Zanelli
Facts
Regisseur Gore Verbinski kehrte mit diesem Film nach fast zehn Jahren wieder mit einem großen Kinoprojekt zurück.
Die Geschichte kombiniert Zeitreise-Elemente, Satire und Action und wurde von Kritikern teilweise mit Serien wie Black Mirror verglichen.
Der Film thematisiert kritisch die Risiken einer unkontrollierten künstlichen Intelligenz und den Einfluss moderner Technologie auf die Gesellschaft.
Produziert wurde der Film unter anderem von der deutschen Firma Constantin Film.
Kritiker lobten besonders das chaotische, kreative Konzept und die Performance von Sam Rockwell.
Fazit
Der Science-Fiction-Film von Gore Verbinski verbindet Zeitreise-Action, schwarzen Humor und gesellschaftliche Satire zu einem ungewöhnlichen Genre-Mix. Statt einer klassischen, geradlinigen Sci-Fi-Story setzt der Film auf ein temporeiches Szenario, das sich innerhalb kurzer Zeit entfaltet und seine Figuren in eine chaotische Mission zur Rettung der Menschheit wirft.
Besonders hervorzuheben ist die Performance von Sam Rockwell, der mit seiner energiegeladenen und leicht exzentrischen Darstellung dem Film viel Dynamik verleiht. Auch das Ensemble – unter anderem Haley Lu Richardson, Michael Peña und Zazie Beetz – trägt dazu bei, dass die Mischung aus Humor, Spannung und Science-Fiction funktioniert.
Thematisch greift der Film aktuelle Ängste rund um künstliche Intelligenz und technologische Kontrolle auf. Dabei wird das Thema nicht nur ernst behandelt, sondern auch mit ironischen und satirischen Elementen gebrochen.
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2026
Nouvelle Vague
Die Entstehung von Jean-Luc Godards Kultfilm „Außer Atem“ (Originaltitel: „À bout de souffle“) aus dem Jahr 1960 stellt einen Meilenstein der französischen Filmgeschichte dar. Der junge Regisseur Jean-Luc Godard (Guillaume Marbeck), der mit unkonventionellen Methoden und kreativer Freiheit das Kino revolutioniert, macht die US-amerikanische Schauspielerin Jean Seberg (Zoey Deutch) mit ihrer Rolle als Patricia Franchini zur Ikone der Nouvelle Vague. Zwischen turbulenten Dreharbeiten, künstlerischen Konflikten und einer leidenschaftlichen Atmosphäre wird der Beginn einer neuen Ära des Filmschaffens markiert.






Crew , Cast & Facts
Cast
Guillaume Marbeck – Jean‑Luc Godard
Aubry Dullin – François Truffaut
Adrien Rouyard – Claude Chabrol
Théo Cholbi – Jacques Rivette
Antoine Reinartz – Eric Rohmer
Crew
Regie: Richard Linklater
Drehbuch: Richard Linklater
Produktion: ARTE France Cinéma, Detour Filmproduction
Kamera: David Chambille
Musik: Graham Reynolds
Facts
Der Film konzentriert sich vor allem auf die Dreharbeiten zu Außer Atem (1960) von Jean‑Luc Godard, einem Schlüsselwerk der Nouvelle-Vague-Bewegung.
Regisseur Richard Linklater ist selbst stark von der französischen Filmbewegung beeinflusst – besonders bei Filmen wie Before Sunrise oder Boyhood.
Die Produktion versucht, den Stil der 1960er-Jahre möglichst authentisch nachzubilden, etwa durch Handkamera, natürliches Licht und improvisierte Dialoge.
Viele Szenen wurden an Originalschauplätzen in Paris gedreht, um die Atmosphäre der damaligen Filmrevolution einzufangen.
Der Film ist zugleich eine Liebeserklärung an das Kino, da er zeigt, wie eine Gruppe junger Filmkritiker zu einflussreichen Regisseuren wurde.
Fazit
Der Film von Richard Linklater ist weit mehr als ein klassisches Biopic. Er versteht sich als cineastische Hommage an die revolutionäre Filmbewegung der Nouvelle Vague, die Ende der 1950er-Jahre das Kino grundlegend veränderte.
Statt eine konventionelle Lebensgeschichte zu erzählen, konzentriert sich der Film auf den kreativen Aufbruch junger Filmemacher wie Jean-Luc Godard und François Truffaut. Besonders die Entstehung von Außer Atem wird als Schlüsselmoment dargestellt – ein Film, der später zum Symbol dieser neuen Filmbewegung wurde.
Visuell orientiert sich die Inszenierung bewusst am Stil der damaligen Zeit: Handkamera, spontane Dialoge und eine fast dokumentarische Atmosphäre lassen den Zuschauer die Energie dieser kreativen Revolution spüren. Damit gelingt es Linklater, nicht nur eine historische Episode nachzuerzählen, sondern auch den Geist und die Leidenschaft jener Generation einzufangen.
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2026
The Testament of Ann Lee
Ann Lee (Amanda Seyfried) ist eine Frau, die ihrer Zeit weit voraus ist. Geboren im Jahr 1736 in Manchester, zeigt sie schon früh eine tiefe religiöse Hingabe und eine besondere Abneigung gegen „geschlechtliche Sünden“. Nachdem ihre Ehe mit dem Schmied Abraham Stanley scheitert, beginnt sie, leidenschaftlich über die Sünde und die zweite Ankunft Christi zu predigen. Ihre Anhänger, die sogenannten Shaker, legen in ekstatischen Tänzen ihre Hingabe an Gott dar. Nachdem sie in England wiederholt inhaftiert wird, beschließt Ann Lee, gemeinsam mit acht ihrer Anhänger, darunter ihr Bruder William und ihre Nichte Nancy, nach Amerika auszuwandern. Dort erwirbt die Gruppe Land in Niskayuna, wo sie ihre Gemeinschaft in Abgeschiedenheit weiterentwickeln. Trotz vieler Herausforderungen und gewalttätiger Übergriffe wächst die Zahl der Anhänger kontinuierlich. Ann Lee stirbt 1784, hinterlässt aber ein bleibendes Erbe durch die Shaker-Gemeinschaft.






Crew , Cast & Facts
Cast
Amanda Seyfried – Ann Lee
Thomasin McKenzie – junge Shaker-Anhängerin
Lewis Pullman – Shaker-Gemeindemitglied
Christopher Abbott – Gegner der Bewegung
Tim Blake Nelson – religiöser Prediger
Crew
Regie: Mona Fastvold
Drehbuch: Mona Fastvold
Produktion: David Hinojosa, Pamela Koffler, Christine Vachon
Kamera: André Chemetoff
Musik: Daniel Blumberg
Facts
Die Shaker-Bewegung, die von Ann Lee gegründet wurde, ist bekannt für ihre einfachen Lebensregeln, Gleichberechtigung und pazifistische Ideale.
Regisseurin Mona Fastvold beschäftigte sich mehrere Jahre mit historischen Quellen über Ann Lee, bevor das Drehbuch entstand.
Amanda Seyfried bereitete sich intensiv auf die Rolle vor, unter anderem durch Studien über die Spiritualität und Geschichte der Shaker.
Der Film setzt stark auf authentische Ausstattung und historische Drehorte, um das Amerika des 18. Jahrhunderts realistisch darzustellen.
Das Projekt gilt als ruhiges, atmosphärisches Charakterdrama, das sich stark auf die Persönlichkeit seiner Hauptfigur konzentriert.
Fazit
Das historische Drama von Mona Fastvold zeichnet ein ruhiges, intensives Porträt der religiösen Visionärin Ann Lee, der Gründerin der Shaker-Bewegung. Statt auf große dramatische Wendungen zu setzen, konzentriert sich der Film stark auf Atmosphäre, spirituelle Fragen und die innere Entwicklung seiner Hauptfigur.
Im Mittelpunkt steht die eindringliche Darstellung von Amanda Seyfried, die Ann Lee als zugleich verletzliche und entschlossene Persönlichkeit verkörpert. Ihre Performance trägt den Film über weite Strecken und verleiht der Geschichte emotionale Tiefe. Die Inszenierung setzt dabei auf ruhige Bilder, historische Authentizität und eine fast meditative Erzählweise.
Thematisch beschäftigt sich der Film mit Glauben, Gemeinschaft und dem Preis radikaler Überzeugungen. Dabei zeigt er auch die Konflikte, die entstehen, wenn neue religiöse Ideen auf eine skeptische Gesellschaft treffen.



