FILMSTARTS AM 19.02.2026

26
FEB
2026

Ein fast perfekter Antrag

Der mürrische Witwer Walter (Heiner Lauterbach) lebt zurückgezogen mit seinem Hund in der malerischen Stadt Regensburg. Seine Tage verbringt er damit, als anonymer Restaurantkritiker im Internet zu agieren, wobei er sich gerne in negativen Bewertungen ergeht. Diese einsame Routine wird abrupt unterbrochen, als er zufällig auf seine alte Jugendliebe Alice (Iris Berben) trifft. Alice ist mittlerweile eine angesehene Kunstprofessorin und bringt frischen Wind in Walters eintönigen Alltag. Die Begegnung erinnert Walter an den gescheiterten Heiratsantrag vor 40 Jahren und entfacht in ihm eine längst vergessene Leidenschaft. Sein Leben nimmt eine unerwartete Wendung, als er beschließt, sich erneut um Alice zu bemühen. Er schreibt sich als Gaststudent in ihr Seminar ein, doch was ihn dort erwartet, übersteigt seine Erwartungen.

Crew , Cast & Facts

Cast (Auswahl)

Heiner Lauterbach– Walter Adler

Iris Berben – Alice Olsen

Jonathan Perleth

Amira Demirkiran

Julius Forster – junger Walter

Raffaela Kraus – junge Alice

Lucy Gartner

Junis Marlon

Johanna Bittenbinder

Luca Estelle Horvath

Crew

Regie: Marc Rothemund

Drehbuch: Richard Kropf

Kamera: Ahmet Tan

Produzent: Lasse Scharpen

Produktion: Studio Zentral, LEONINE Studios, ARD Degeto Film

Facts

Genre: Romantische Komödie

Produktionsland: Deutschland

Kinostart (DE): 26. Februar 2026

Laufzeit: ca. 100–105 Minuten

Drehorte: u. a. Regensburg und Wien

Arbeitstitel: „Very Best Ager“

Premiere: München, Februar 2026

Fazit

Mit viel Herz und einem Hauch Melancholie zeigt „Ein fast perfekter Antrag“, dass romantische Komödien nicht laut sein müssen, um zu berühren. Statt schriller Gags setzt der Film auf Reife, Humor und das universelle Thema verpasster Chancen.

Eine charmante, erwachsene RomCom – und ein seltenes Kinoerlebnis für alle, die an die zweite große Liebe glauben.

 

26
FEB
2026

Scream 7

Nach den Ereignissen von „Scream VI“ kehrt die ikonische Slasher-Reihe zurück – und diesmal steht Sidney Prescott (Neve Campbell) wieder im Mittelpunkt. Jahre nach ihrem letzten Zusammentreffen mit dem berüchtigten Ghostface-Killer wird Sidney erneut von ihrer düsteren Vergangenheit eingeholt. Gemeinsam mit ihrer Tochter (Isabel May) und ihrem Ehemann Mark (Joel McHale) versucht sie, ein halbwegs normales Leben fernab des Trubels zu führen. Als eine neue Mordserie beginnt, die auffallend persönliche Züge trägt, wird sie gezwungen, sich ihrem Erzfeind erneut zu stellen. Unterstützt wird sie dabei von der unerschütterlichen Reporterin Gale Weathers (Courteney Cox) und den Geschwistern Chad (Mason Gooding) und Mindy Meeks-Martin (Jasmin Savoy Brown).

Crew , Cast & Facts

Cast

Rückkehrende Stars

Neve Campbell – Sidney Prescott

Courteney Cox – Gale Weathers

David Arquette – Dewey Riley

Jasmin Savoy Brown – Mindy Meeks-Martin

Mason Gooding – Chad Meeks-Martin

Matthew Lillard – Stu Macher

Roger L. Jackson – Stimme von Ghostface

Neue Darsteller

Isabel May – Tatum (Sidneys Tochter)

Anna Camp

Mckenna Grace

Celeste O’Connor

Asa Germann

Sam Rechner

Michelle Randolph

Jimmy Tatro

Mark Consuelos

Tim Simons

Crew

Regie: Kevin Williamson

Drehbuch: Kevin Williamson & Guy Busick

Story: James Vanderbilt & Guy Busick

Kamera: Ramsey Nickell

Schnitt: Jim Page

Musik: Marco Beltrami

Produktion: Spyglass Media Group, Project X Entertainment

Verleih: Paramount Pictures

 

Facts

Genre: Slasher / Horror

Produktionsland: USA

Laufzeit: ca. 114 Minuten

US-Kinostart: 27. Februar 2026 (auch IMAX)

Reihe: 7. Teil der Scream-Saga, Sequel zu Scream VI (2023)

Drehzeit: Januar – März 2025

Fazit

„Scream 7“ ist mehr als nur ein weiterer Teil – er wirkt wie eine Rückbesinnung auf das Herz der Reihe. Die Kombination aus Legacy-Charakteren, neuem kreativen Kopf und emotionalerer Story könnte dem Franchise neuen Auftrieb geben.

Für Fans bedeutet das vor allem eines: Ghostface ist noch lange nicht am Ende seiner blutigen Karriere.

19
FEB
2026

Father, Mother, Sister, Brother

Nach Jahren der Entfremdung kehren mittlerweile erwachsene Geschwister in ihr Elternhaus zurück, um ungeklärte Spannungen untereinander aufzulösen und sich mit ihren emotional distanzierten Eltern auseinanderzusetzen. Dieses Wiedersehen zwingt die Familie, alte Wunden wieder aufzureißen und ihre Beziehungen neu zu bewerten.

Dabei verfolgen wir drei Familien, erzählt in drei Abschnitten: In "Father" machen sich die Geschwister Jeff (Adam Driver) und Emily (Mayim Bialik) auf den Weg, um ihren exzentrischen Vater (Tom Waits) zu besuchen. Der zweite Teil "Mother" führt nach Dublin zur unterkühlten britischen Autorin (Charlotte Rampling), deren Töchter Timothea (Cate Blanchett), nur "Tim" genannt, und Lilith (Vicky Krieps) eigens in die Stadt gezogen sind, um näher bei ihr zu sein – sich aber dennoch nur einmal im Jahr zum Tee einfinden. Im finalen Kapitel "Sister Brother" begegnen wir Skye (Indya Moore) und Billy (Luka Sabbat) in Paris, die nach dem Tod der Eltern gemeinsam die Wohnung leer räumen.

Crew , Cast & Facts

Cast

Adam Driver

Cate Blanchett

Mayim Bialik

Tom Waits

Crew

Regie & Drehbuch: Jim Jarmusch

Genre: Independent-Drama / Anthologie

Produktion: Internationale Indie-Koproduktion

Sprache: Englisch

Facts

Filmtyp: Episodenfilm (Anthologie) mit mehreren voneinander unabhängigen Geschichten.

Struktur: Mehrere Segmente, die sich thematisch um Familienbeziehungen drehen.

Themen:

Geschwisterdynamiken

Eltern-Kind-Konflikte

Entfremdung und Wiederannäherung

Tonfall: Arthouse-typisch ruhig, dialoglastig und lakonisch – im Stil früher Jarmusch-Werke.

Produktion: Als internationales Festivalprojekt konzipiert (Arthouse-Ausrichtung).

 

 

Fazit

Mit „Father Mother Sister Brother“ bleibt Jim Jarmusch sich treu: minimalistisch, poetisch, eigensinnig. Kein Film für den schnellen Konsum, sondern einer, der sich entfaltet, wenn man ihm Zeit gibt.

Ein leises, reflektiertes Arthouse-Projekt – und vermutlich eines jener Werke, über die man eher nach dem Abspann spricht als währenddessen.

26
FEB
2026

Marty Supreme

Marty Mauser (Timothée Chalamet) hat einen Traum, der größer ist als sein Alltag zwischen staubigen Regalen und Verkaufsgesprächen im kleinen Schuhladen seines Onkels: Er will Tischtennis-Weltmeister werden. In seiner Fantasie zählt er sich längst zu den größten Sportlegenden, in der Realität lebt er von Gelegenheitsjobs und kleinen Gaunereien. Die Chance auf Ruhm wittert Marty, als er für die britischen Meisterschaften nach London reist. Trotz eines beherzten Auftritts muss er sich im packenden Finale dem japanischen Ausnahmesportler Endo geschlagen geben – doch statt aufzugeben, beginnt damit erst eine aberwitzige Odyssee, die ihn von den Hinterhöfen Manhattans bis in die Metropolen Paris, Kairo und Tokio der 1950er-Jahre führt.

Crew , Cast & Facts

Cast

Darsteller

  • Timothée Chalamet,
  • Gwyneth Paltrow,
  • Odessa A'zion,
  • Kevin O'Leary,
  • Tyler, the Creator,
  • Abel Ferrara,
  • Fran Drescher,
  • Penn Jillette,
  • Sandra Bernhard,
  • Spenser Granese,
  • Cody Kostro,
  • Luke Manley,
  • John Keating,
  • Charles Glover,
  • Dennis Creaghan,
  • Anthony Thomas Larkin,
  • J. Christian Ingvordsen,
  • Toree Hill,
  • Blake Gioviti,
  • Musto Pelinkovicci

Crew

Regie: Josh Safdie

Drehbuch: Josh Safdie & Ronald Bronstein

Produktion: A24

Genre: Biopic / Sportdrama

Facts

Thema: Biografischer Film über den Tischtennis-Star Marty Reisman.

Tonfall: Mischung aus Sportfilm, Charakterstudie und exzentrischem Safdie-Drama.

Besonderheit: Erstes großes Solo-Regieprojekt von Josh Safdie ohne Bruder Benny Safdie.

Produktionsstil: Erwartet wird ein rauer, semi-dokumentarischer Look – typisch für Safdie-Filme.

Produktionsstart: Mitte der 2020er-Jahre in den USA.

Release: Geplanter Festival- und Arthouse-Release (Termin je nach Postproduktion).

 

 

Fazit

Mit „Marty Supreme“ formiert sich eines der spannendsten Arthouse-Projekte der kommenden Jahre. Ein exzentrischer Sportler, ein kompromissloser Regisseur und ein Hauptdarsteller im kreativen Wandel – die Zutaten für ein intensives Charakterdrama sind vorhanden.

Wenn alles aufgeht, könnte der Film weit mehr werden als ein Biopic: ein nervöses, elektrisches Porträt eines Mannes, der aus einem Nischensport ein Spektakel machte.

26
FEB
2026

Epic

Baz Luhrmanns neuer Film „EPIC: Elvis Presley in Concert“ führt mitten hinein in die Welt des „King of Rock ‚n‘ Roll“. Der Dokumentarfilm verwebt bislang unveröffentlichtes Material aus Presleys Las-Vegas-Jahren mit seltenen Aufnahmen seiner Tourvorbereitungen und privaten 8‑mm-Filmen aus dem Graceland‑Archiv. Ergänzt wird dies durch Tonmitschnitte, in denen Elvis seine Sicht auf Ruhm, Druck und die Erwartungen an seine Kunst schildert. Das Ergebnis ist ein intimes Porträt eines Künstlers, der auf der Bühne unantastbar wirkte, hinter den Kulissen jedoch nach neuen Ausdrucksformen suchte.
Luhrmann nutzt die Fülle des Archivmaterials, um Elvis’ geplanten, aber nie realisierten Wunsch einer Welttournee filmisch wahr werden zu lassen. Der Film fühlt sich deshalb nicht nur wie eine klassische Musikerbiografie an, sondern wie ein Konzert, das sich über Zeit und Raum hinweg entfaltet. Für Fans ist es ein Wiedersehen mit legendären Momenten, für alle anderen ein energiegeladener Zugang zu einer Ikone, die Popkultur bis heute prägt.

26
FEB
2026

Friedas Fall

Im Jahr 1904 steht der Fall der jungen Näherin Frieda Keller im Brennpunkt einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung über Recht und Gerechtigkeit. Staatsanwalt Walter Gmür und Verteidiger Arnold Janggen sehen sich nicht nur mit beruflichen, sondern auch persönlichen Herausforderungen konfrontiert, die ihre Auffassung von Moral und Gleichheit hinterfragen. Erna Gmür, die Ehefrau des Staatsanwalts, entdeckt in ihrer Zuneigung zu Frieda die Wahrheit über Ungerechtigkeiten, die Frauen zu ertragen haben. Gesine Janggen, die Frau des Verteidigers, setzt sich entschlossen für Friedas Rechte ein und drängt ihren Ehemann, für Gleichstellung vor Gericht zu kämpfen.

Die öffentliche Aufmerksamkeit, verstärkt durch Proteste und grenzüberschreitende Berichterstattung, stellt das patriarchale Rechtssystem in Frage und bringt die Anwälte an den Rand ihrer Fähigkeiten. Inmitten dieses Tumults setzt sich ausgerechnet Staatsanwalt Gmür für Friedas Gnadengesuch ein. Enthüllt wird ein heuchlerisches System, das Männer schützt und Frauen für Taten verurteilt, für die sie nicht allein verantwortlich sind.

Diese Geschichte hinterfragt die Rolle der Frau in der Gesellschaft sowie den Umgang mit Scham und Moralvorstellungen. FRIEDAS FALL ist nicht nur die wahre Erzählung eines tragischen Schicksals, sondern auch ein Spiegel gesellschaftlicher Debatten über Gleichstellung, die bis in die heutige Zeit fortwirkt.

Crew , Cast & Facts

Cast

Julia Buchmann– Frieda Keller

Stefan Merki

Rachel Braunschweig

 

Crew

Regie: Maria Brendle

Drehbuch: Maria Brendle

Genre: Historisches Drama / Gerichtsdrama

Produktionsland: Schweiz

Sprache: Deutsch (Schweizerdeutsch / Hochdeutsch)

Facts

Thema: Basierend auf einem realen Kriminalfall aus der Schweiz.

Vorlage: Fall der jungen Dienstmagd Frieda Keller (Anfang 20. Jahrhundert).

Zeit: Um 1900 – Wil / Ostschweiz.

Festivalpremiere: Internationaler Festivalstart (u. a. Locarno-Kontext).

Kinostart: Schweiz 2024 (Arthouse-Auswertung).

Tonfall: Düster, realistisch, gesellschaftskritisch.

 

 

Fazit

„Friedas Fall“ ist kein Film, der gefallen will. Er fordert Aufmerksamkeit, Geduld und Empathie. Doch wer sich auf dieses stille Gerichtsdrama einlässt, erlebt ein Werk von seltener Klarheit und moralischer Tiefe.

Ein eindringliches Stück Erinnerungskino – und ein wichtiger Beitrag zur Wiederentdeckung weiblicher Geschichte.

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