FILMSTARTS AM 30.04.2026

30
APR
2026

Der Wunderweltenbaum

Die Familie Thompson wagt einen Neuanfang auf dem englischen Land – und landet mitten in einem magischen Abenteuer. Während die Eltern Polly (Claire Foy) und Tim Thompson (Andrew Garfield) versuchen, ihren Kindern Beth (Delilah Bennett-Cardy), Joe (Phoenix Laroche) und Fran (Billie Gadsdon) Stabilität zu geben, entdecken die drei Geschwister im nahegelegenen Wald einen geheimnisvollen Baum, der als Tor in fantastische Welten dient.
Dort treffen sie auf außergewöhnliche Bewohner wie die freundliche Waldfee Seidenhaar (Nicola Coughlan), das gutmütige Mondgesicht (Nonso Anozie), die quirlig-strenge Frau Waschsoviel (Jessica Gunning) und den stets scheppernden Pfannenmann (Dustin Demri-Burns).

Doch nicht jede Begegnung fällt zauberhaft aus: Die Kinder bekommen es auch mit Frau Snap (Rebecca Ferguson), einer gefürchteten Person, zu tun. Zwischen magischen Reisen und echten Herausforderungen muss die Familie lernen, zusammenzuhalten – egal, wie märchenhaft oder gefährlich die Lage wird.

Crew , Cast & Facts

Cast 

Cast (Hauptdarsteller)

  • Claire Foy – Polly Thompson
  • Andrew Garfield – Tim Thompson
  • Rebecca Ferguson – Dame Snap (Antagonistin)
  • Nicola Coughlan – Fee Silky
  • Nonso Anozie – Moonface
  • Jessica Gunning – Dame Washalot
  • Dustin Demri-Burns – Saucepan Man
  • Jennifer Saunders – Großmutter
  • Mark Heap – Mr. Oom Boom Boom
  • Michael Palin
  • Oliver Chris
  • Pippa Bennett-Warner

Kinderrollen:

  • Billie Gadsdon – Fran
  • Phoenix Laroche – Joe
  • Delilah Bennett-Cardy – Beth

Crew

🎥 Crew (Stab)

  • Regie: Ben Gregor
  • Drehbuch: Simon Farnaby
  • Produktion: Pippa Harris, Nicholas Brown, Danny Perkins
  • Kamera: Zac Nicholson
  • Schnitt: Gary Dollner
  • Musik: Isabella Summers

Facts

  • Basierend auf der Kinderbuchreihe von Enid Blyton (Zauberwald / Faraway Tree
  • Moderne Neuinterpretation eines Klassikers mit zeitgemäßen Themen (z. B. Technik, Familie) 
  • Mischung aus Realfilm und fantastischen Welten
  • Gedreht u. a. in den Shinfield Studios (UK) 
  • Musik stammt von einem Mitglied von Florence + the Machine 
  • Sehr prominente britische Ensemblebesetzung
  • Erste Kritiken: überwiegend positiv, besonders für Humor und moderne Umsetzung gelobt

Fazit

Der Wunderweltenbaum ist genau die Art von Familien-Fantasyfilm, die versucht, klassische Magie mit moderner Erzählweise zu verbinden – und das gelingt ihm in weiten Teilen durchaus überzeugend.

Die Verfilmung der Werke von Enid Blyton punktet vor allem mit ihrer hochkarätigen Besetzung rund um Claire Foy und Andrew Garfield sowie einem spürbaren Sinn für britischen Humor und skurrile Figuren. Gerade die fantasievollen Nebencharaktere sorgen für Charme und Wiedererkennungswert.

Visuell bietet der Film eine bunte, märchenhafte Welt, die besonders für jüngeres Publikum reizvoll ist, während Erwachsene vor allem die nostalgische Vorlage und die liebevolle Umsetzung zu schätzen wissen dürften. Inhaltlich bleibt die Geschichte zwar eher klassisch und teilweise vorhersehbar, gewinnt aber durch ihre warmherzigen Themen wie Familie, Zusammenhalt und Entdeckergeist.

30
APR
2026

Der Teufel trägt Prada 2

Die Fortsetzung spielt in einer weiterentwickelten Modewelt, in der sich Emily Charlton (Emily Blunt), einst Priestly’s bissige Assistentin, zu einer führenden Figur in der Branche emporgearbeitet hat. Doch mit dem Erfolg kommen neue Konflikte: Emily und ihre ehemalige Chefin stehen sich nun als Rivalinnen gegenüber. Während die Zuschauer gespannt auf die Wiederkehr von Andy Sachs (Anne Hathaway) und Nigel (Stanley Tucci) warten, bleibt eines sicher – die Mode- und Machtspiele in der Welt von Miranda Priestly sind noch lange nicht vorbei.

Crew , Cast & Facts

Cast

Cast (Hauptdarsteller)

Rückkehr des Original-Casts:

  • Meryl Streep – Miranda Priestly
  • Anne Hathaway – Andy Sachs
  • Emily Blunt – Emily Charlton
  • Stanley Tucci – Nigel Kipling

Weitere & neue Darsteller:

  • Kenneth Branagh
  • Lucy Liu
  • Justin Theroux
  • Simone Ashley
  • B. J. Novak
  • Pauline Chalamet
  • Tracie Thoms – Lily
  • Lady Gaga – Cameo/kleinere Rolle

Crew

🎥 Crew (Stab)

  • Regie: David Frankel
  • Drehbuch: Aline Brosh McKenna
  • Produktion: Wendy Finerman 

👉 Wichtig: Das Original-Team kehrt fast vollständig zurück, was für eine sehr ähnliche Tonalität wie beim ersten Film sorgt.

 

Facts

  • Fortsetzung des Kultfilms Der Teufel trägt Prada (2006)
  • Basierend auf Figuren von Lauren Weisberger
  • Dreharbeiten u. a. in New York und Italien 
  • Kombination aus Nostalgie (Original-Cast) und neuen Figuren
  • Große Aufmerksamkeit durch Fashion- und Popkultur-Faktor

Fazit

Mit Der Teufel trägt Prada 2 knüpft die Fortsetzung bewusst an den Kultstatus des Originals an – und setzt dabei stark auf die Strahlkraft von Meryl Streep als ikonische Miranda Priestly. Ihre Präsenz bleibt das Herzstück des Films und sorgt erneut für die nötige Mischung aus Eleganz, Härte und subtiler Ironie.

Auch das Wiedersehen mit Anne Hathaway und Emily Blunt bringt den nostalgischen Reiz zurück, während die Geschichte versucht, die Modewelt in ein modernes Spannungsfeld aus Digitalisierung, Machtverschiebung und Medienwandel zu übertragen.

Visuell bleibt der Film ein stilvolles Fashion-Statement, mit aufwendigen Kostümen und einem Gespür für Trends. Inhaltlich liegt der Fokus stärker auf Rivalitäten und Branchenmechanismen, wodurch die Leichtigkeit des ersten Teils teilweise einer etwas ernsteren Note weicht.

30
APR
2026

Rose

Rose (Sandra Hüller) kämpft nach dem 30-jährigen Krieg im Deutschland des frühen 17. Jahrhunderts um ihren Platz in einer sich verändernden Gesellschaft. Als alleinstehende Frau hat sie wenig Perspektiven abseits einer Eheschließung. Indem sie sich als Mann und Kriegsveteran ausgibt, will Rose in einem abgelegenen protestantischen Dorf ein Anwesen übernehmen, indem sie sich als rechtmäßiger Erbe des seit Jahren verlassenen Gutshofs ausgibt.

Crew , Cast & Facts

Cast

Cast (Hauptdarsteller)

  • Sandra Hüller – Rose
  • Caro Braun – Suzanna
  • Marisa Growaldt – Erzählerin (Stimme)
  • Godehard Giese – Großbauer
  • Robert Gwisdek – Amtmann
  • Augustino Renken –     alter Knecht
  • Maria Dragus – Großbäuerin
  • Sven-Eric Bechtolf – Richter
  • Rainer Egger – Doktor
  • Maurice Leonhard – junger Knecht

Crew

🎥 Crew (Stab)

  • Regie: Markus Schleinzer
  • Drehbuch: Markus Schleinzer & Alexander Brom
  • Produktion: Johannes Schubert, Philipp Worm, Tobias Walker, Karsten Stöter
  • Kamera: Gerald Kerkletz
  • Schnitt: Hansjörg Weißbrich
  • Musik: Tara Nome Doyle

Facts

  • Spielt im 17. Jahrhundert nach dem Dreißigjährigen Krieg
  • Erzählt die Geschichte einer Frau, die als Mann lebt, um Freiheit und gesellschaftliche Anerkennung zu erlangen
  • Thematisiert Identität, Anpassung und gesellschaftliche Zwänge
  • Inspiriert von realen historischen Fällen von Frauen in Männerrollen 

👉 Stilistisch auffällig:

  • Schwarz-Weiß-Optik
  • Ruhiger, fast schon „strenger“ Arthouse-Erzählton
  • Starker Fokus auf Figur und Atmosphäre

 

 

Fazit

Rose ist kein Film für den schnellen Konsum – sondern ein bewusst entschleunigtes, intensives Arthouse-Erlebnis. Regisseur Markus Schleinzer setzt auf eine klare, reduzierte Inszenierung, die den Fokus konsequent auf Figur, Atmosphäre und innere Konflikte legt.

Im Zentrum steht die herausragende Leistung von Sandra Hüller, die der Titelfigur eine enorme Tiefe und Ambivalenz verleiht. Ihre Darstellung trägt den Film nahezu allein und macht ihn emotional greifbar, ohne je ins Pathetische abzurutschen.

Visuell überzeugt Rose durch seine strenge, oft kühle Bildsprache, die perfekt zur Thematik von Identität, Anpassung und gesellschaftlichem Druck passt. Die historische Kulisse wirkt dabei weniger wie ein klassisches Kostümdrama, sondern eher wie ein zeitloser Raum für existenzielle Fragen.

30
APR
2026

American Sweatshop

Daisy (Lili Reinhart) arbeitet als Content-Cleanerin: Ihr Job ist es, problematische Videos im Netz anzuschauen und zu löschen. Die ständige Konfrontation mit den Abgründen des Internets lässt die 25-Jährige zunehmend abstumpfen. Bis sie auf ein besonders verstörendes Video stößt, das sie nicht mehr loslässt. Daisy beschließt, die Macher des Videos zur Verantwortung zu ziehen, doch weder ihre Chefin (Christiane Paul) noch die Polizei nehmen sie ernst. Also begibt sie sich selbst auf die Suche nach den Tätern und gerät dabei mehr und mehr selbst ins Visier.
Zwischen Deepfake und Darknet: Der mit Lili Reinhart (HUSTLERS, RIVERDALE) hervorragend besetzte, hochaktuelle Cyberthriller seziert präzise die Schattenseiten den Internets und stellt dringende Fragen nach Recht und Verantwortung in der digitalen Welt. AMERICAN SWEATSHOP ist das Spielfilmdebüt der in den USA lebenden deutschen Kamerafrau und Regisseurin Uta Briesewitz, die zuvor u. a. Folgen von STRANGER THINGS, SEVERANCE und THE PITT inszenierte.

Crew , Cast & Facts

Cast

Cast (Hauptdarsteller)

  • Lili Reinhart – Daisy Moriarty
  • Daniela Melchior – Ava Lopez
  • Joel Fry – Bob
  • Christiane Paul – Joy Jones
  • Jeremy Ang Jones – Paul Hui
  • Josh Whitehouse – Isaac
  • Tim Plester – Jeffrey Moore
  • Faith Delaney – Violet Smith
  • Chris Ginesi – Richard Kusser

Crew

🎥 Crew (Stab)

  • Regie: Uta Briesewitz
  • Drehbuch: Matthew Nemeth
  • Produktion: Barry Levinson, Tom Fontana, Anita Elsani, Jason Sosnoff 
  • Kamera: Jörg Widmer
  • Schnitt: Philipp Thomas
  • Musik: Michael Andrews

Facts

  • Aktuelles, brisantes Thema: die „unsichtbare“ Arbeit hinter Social Media
  • Starker Fokus auf psychologische Wirkung statt Action
  • Indie-Produktion mit internationalem Cast
  • Offenes, bewusst ambivalentes Ende

 

 

Fazit

American Sweatshop ist ein leiser, aber nachhaltig verstörender Thriller, der weniger auf klassische Spannung setzt als auf psychologischen Druck und gesellschaftliche Relevanz. Regisseurin Uta Briesewitz gelingt dabei ein bemerkenswert konzentriertes Debüt, das den Zuschauer bewusst in eine unangenehme, beklemmende Perspektive zwingt.

Im Zentrum steht Lili Reinhart, die die innere Zerrissenheit ihrer Figur eindringlich transportiert. Ihre Darstellung macht die schleichende Überforderung und Abstumpfung greifbar und verleiht dem Film emotionale Tiefe.

Statt auf plakative Schocks zu setzen, entfaltet der Film seine Wirkung durch Andeutung, Atmosphäre und ein konstant unterschwelliges Unbehagen. Gerade dadurch trifft er einen Nerv der Zeit – insbesondere im Umgang mit digitalen Inhalten und deren oft unsichtbaren Konsequenzen.

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